Stressig, stressiger, Oberstufe

Die Ferien sind vorbei, zumindest hier, und die Schule beginnt. In diesem Jahr stellt sie für mich eine ganz besondere Herausforderung dar. Ich komme in die Oberstufe.

 

Das heißt im Klartext: Kurse statt Klassen, Kursarbeiten statt Klassenarbeiten, neue Lehrer, neuer individueller Stundenplan, andere Anforderungen.

Meine Leistungskurse standen lange Zeit nicht fest, auch jetzt bin ich mir unsicher ob ich wirklich bei Französisch bleiben werde.

Chemie und Mathe waren jedoch von Anfang an mein Wunsch.

 

Besonderheiten in meinem Stundenplan sind dann noch Bilingualer Unterricht(Sozialkunde wird auf französisch unterrichtet) und Informatik als Grundkurse.

 

Die erste Woche war schnell um und doch fühle ich mich ausgelaugt. Die Informationen stürzten auf mich ein, ich glaube nicht, dass viel hängen geblieben ist.

Es wäre schön, wenn man den Lehrern mal ein Stopp-Schild vor die Nase halten könnte. Eine Pause einlegen, das ist bei diesem hecktischen Ablauf ziemlich schwer.

Man findet, trotz enormer Menge an Freistunden, nicht die Zeit.

 

Zeit wofür? Könnte man sich jetzt fragen.

Aber 'wofür' ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass man sie hat, die Zeit.

In der Schule, zumindest in der letzten Woche, schien sie sich in nichts aufzulösen. Ehe man sich versieht, sitzt man zuhause vor dem Schreibtisch an den Hausaufgaben.

Dann ist der Tag rum.

 

Am nächsten Morgen beginnt alles von vorn und die Zeit wird wieder in das Schwarze Loch namens Schule gesogen, wird zu einem Nichts komprimiert.

Und Schwupp, schon ist sie davongeglitten und der Tag ist rum.

 

Am Freitag dann fühlt man sich wie nach 5 Tagen Marathon nur ohne Ergebnis. Man hat ihn nicht gewonnen den zeitfressenden Schul-Marathon.

Bleibt nur noch das Wochenende, man kann sich ja wenigstens etwas erholen.

 

Ich hoffe, dass es nur noch besser werden kann.

 

Vielen Dank,

annalisky

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